Die Mission

Die Idee

Geboren wurde die Idee im dritten Quartal 2014 und entstand aus diesem Bild heraus. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Auch deshalb liebe ich die Fotografie – einmalige Momente festgehalten für die Ewigkeit.

Gerade erst hatte ich begonnen, mich tiefer in Photoshop und die Thematik der professionellen Bildbearbeitung einzuarbeiten und experimentierte u.a. mit der Charakterdarstellung.
Da kam mir ein Besuch meines Vater wie gerufen, denn von Zeit und Geld hat man anfangs meist eins zu wenig und Charakter, den könnte kaum jemand besser verdeutlichen/vertreten als mein werter Herr.Danke, Vati an dieser Stelle .
Ich bat ihn in mein kleines Heimstudio und wir fertigten einige Aufnahmen an. Die darauf folgende Bearbeitung dauerte bis in die frühen Morgenstunden und ließ erste Tendenzen blicken.
Die anschließende Resonanz, im direkten Umfeld, auf Stil der geschossenen Momentaufnahme und den Darsteller war durchweg positiv.
Ein Verwandter meinte sogar, mein Vater sähe einem erfolgreichen Fußballtrainer bemerkenswert ähnlich – so wirkungsvoll empfand er die Aufnahme. Ich fühlte mich geschmeichelt, war ich also nicht der einzig Ver-rückte. Für mich war dies von Beginn an eines meiner 3 Lieblingsbilder in der privaten Sammlung. Durch den Zuspruch bestärkt, entfaltete der ursprüngliche Gedanke ein interessantes Potenzial , auf welchem ich aufzubauen gedachte.
Da ich mich zu diesem Zeitpunkt schon länger ebenso mit dem Phänomen des menschlichen Bewusstsein und dessen Zusammenspiel mit unseren persönlichen

Lebensumständen beschäftigte, nahm der Gedanke nun konkrete Form an und die Idee gewann an Stärke. In mir kam die Frage auf, wie ich meine Erfahrungen mit Autosuggestion und Meditation effektiv dazu nutzen könnte, gezielt einen bestimmten Bewusstseinszustand für meine Arbeiten beim jeweiligen Fotomodel auszulösen (um diesen in der Körpersprache greifbar zu machen) .
Welche Ergebnisse würde ich erzielen, wenn ich Menschen mit einer bemerkenswert speziellen Ausstrahlung auf diese Weise besonders ablichten würde?

Es entstand die Vision eines Bildbandes charismatischer Menschen, welche eine echte Geschichte, einen besonderen Lebenswandel sowie dessen vielzählige Ereignisse erzählen wollten. Apropos Geschichte: Es heisst ja, die Zahl 3 sei eine besondere Zahl. So kam es zu der Überlegung 333 verschiedene Menschen, also 3 mal die 3 abzulichten und mich kreativ auszuleben.

Zu dieser Zeit plante, ganz in der Nähe, Helmar Rudolph alias Mr. Masterkey, welcher mir durch meine eigene Lebensphilosophie bereits gut vertraut war, einen Vortrag zu halten und so entschloss ich mich, ihn kurzerhand für mein Projekt zu begeistern und schrieb an ihn.

Gesagt, getan.

So wurde Helmar Rudolph zu einer der ersten prominenten Aufnahmen meines Portfolio, unter welche sich u.a auch der erfolgreiche Internetmarketer Stefan Berns einreihten, welcher sehr gerne das nachfolgende Gesicht für „ The Sighteffect“ – den Effekt einer bestimmten Sichtweise oder Einsicht – bereitwillig beisteuerte.
Da ich überzeugt bin, dass unsere Ausstrahlung bzw. Charisma eine Begleiterscheinung der inneren Einstellung eines jeden Einzelnen ist ,halte ich den Titel des Projektes, in Anlehnung an den englischen Begriff für Nebenwirkung, als völlig zutreffend. An dieser Stelle erlaube ich mir den Hinweis auf meine künstlerische Freiheit.

 

Der Aufnahmeprozess

Für das von mir angestrebte Ergebnis hat sich nach und nach eine bestimmte Vorgehensweise herauskristallisiert. Als erstes machen das Model und ich eine meditative Übung, während dieses bereits in Position ist. Sie oder Er sollen sich vollkommen auf das größte persönliche Ziel oder die eigene Vision fokussieren, dieses bereits als erreicht oder in der Entstehung begriffen, visualisieren, bis es sich so echt wie nur möglich anfühlt. In diesem Moment werden die Augen geöffnet und blicken voller Authentizität direkt in die Kamera. Klick.

So entsteht das Motiv.
Im zweiten Schritt betone ich in der Nachbearbeitung jene Aspekte, die ich persönlich im Grundbild sehe und mache diese für den Betrachter erkennbar. Mit anderen Worten, ich hebe augenscheinlich verborgenes hervor und suche das alleinige Merkmal des Schnappschuss. Dies ist absolut entscheidend für die totale Entfaltungsmöglichkeit der Bildwirkung des Sighteffect.

 

Talk to the Mirror

Erst kürzlich stieß ich in der TV-Serie „Dr. House“ auf ein interessantes ema. Auf die sogenannte Spiegeltherapie.
Ein Mann der im Krieg seine Hand verloren hatte, litt unter massiven Phantomschmerzen.
Bis Dr. House die oben genannte erapieform anzuwenden begann. Dafür wurden beide Arme des Betro enen in eine Box geführt. Während der Arm der phantomschmerzenden, fehlenden, Hand abgedeckt war, schien es für den Patienten durch den in der Mitte der Box angebrachten Spiegel so, als würde er nun zwei gesunde Hände haben.

Nun bat Dr. House den zu behandelnden Mann die „Fäuste“ ganz fest zu ballen und nach einem kurzen Augenblick anschließend den Gri wieder zu lösen. Plötzlich war der Schmerz nicht mehr vorhanden. Nicht nur der Patient staunte.
Natürlich ist es nur eine TV-Serie, jedoch haben meine Recherchen ergeben, dass es sich hierbei um eine echte Therapieform handelt. Kann es wirklich so einfach sein?

Wie funktioniert das ganze also? Vereinfacht ausgedrückt wird das Gehirn überlistet, indem es durch die optische Täuschung für den Betro enen so aussieht, als habe er zwei gesunde Hände, was zu sich veränderten neurologischen Signalen seitens des Gehirns zur der Seite des fehlenden Glied führen kann.
Werden die Schmerzen z.B. wie in in diesem Fall aus der TV-Serie von Muskelspannungen verursacht, die er aus psychischen Gründen nicht einfach lösen kann, so hören diese auf , sobald der Patient durch die Täuschung des Gehirns wieder zu willkürlicher Entspannung in der Lage ist.

Nun ist es möglich, dieses Prinzip der Überlistung auf etwas andere Art konstruktiv für eigene Zwecke einzusetzen.
Wenn wir also ein Spiegelbild von uns selbst kreieren, welches jene Ausstrahlung transportiert, die wir haben, wenn wir unsere Ziele und Träume verwirklichen,dann ist es auch möglich, unserem unterbewussten Teil glauben zu machen, dass wir bereits diese Attribute innehaben.
Indem wir uns also auf diese Weise überlisten, bekommen wir direkten Zugang zu unserem Mindset und versetzen uns in die Lage dieses leichter zu steuern.

 

An dieser Stelle sei angemerkt, dass dies eine Möglichkeit der Anwendung bei speziellen Seminaren, eröffnet. Überall wo Mindset und Visualisierung eine Rolle spielen wird diese Methode eine Bereicherung für die Teilnehmer darstellen.